für die Nutzung der Plattform launchmyagent.app. Stand: Juni 2026.
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „launchmyagent.app" (nachfolgend „Plattform" oder „Dienst") zwischen [ANBIETER – Firma, Rechtsform, Anschrift] (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Es richtet sich nicht an Verbraucher.
(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(1) Der Anbieter stellt eine cloud-basierte Plattform bereit, mit der der Kunde KI-gestützte Chat- und Assistenz-Bots erstellen, konfigurieren und betreiben kann. Der Funktionsumfang umfasst je nach gebuchtem Tarif u.a.:
(2) Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem gebuchten Tarif (Basic, Pro, Premium) und der jeweiligen Leistungsbeschreibung. Der Anbieter darf den Dienst weiterentwickeln, anpassen und einzelne Funktionen ändern, sofern der Vertragszweck dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
(3) Die Plattform nutzt Leistungen Dritter (insb. KI-Modelle wie Anthropic/OpenAI u.a., Meta/Instagram/WhatsApp, Google). Deren Verfügbarkeit, Funktionsumfang und Richtlinien liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (siehe § 6).
(1) Die Darstellung der Tarife stellt kein bindendes Angebot dar. Der Vertrag kommt durch Freischaltung des Zugangs durch den Anbieter bzw. durch Buchung des Kunden zustande.
(2) Sofern eine kostenlose Testphase angeboten wird, geht diese nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
(1) Der Kunde ist für die von ihm eingestellten Inhalte, Konfigurationen und die Nutzung der Bots allein verantwortlich. Er stellt sicher, dass er über alle erforderlichen Rechte (insb. Urheber-, Marken- und Nutzungsrechte) an von ihm hinterlegten oder einzulesenden Inhalten und Webseiten verfügt.
(2) Der Kunde verpflichtet sich, die Plattform nicht rechtswidrig zu nutzen, insbesondere:
(3) Soweit der Kunde über die Plattform personenbezogene Daten Dritter (z.B. seiner eigenen Endkunden) verarbeitet, ist er hierfür datenschutzrechtlich Verantwortlicher. Er stellt insbesondere die erforderlichen Rechtsgrundlagen, Einwilligungen und Informationspflichten sicher. Die Auftragsverarbeitung durch den Anbieter regelt der gesonderte Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
(4) Der Kunde hält den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer ihm zurechenbaren rechtswidrigen Nutzung der Plattform oder einer Verletzung dieser Pflichten beruhen.
(1) Antworten, Texte, Demos und Vorschläge werden teils automatisiert durch KI-Modelle erzeugt. Trotz Sorgfalt können solche Ergebnisse fehlerhaft, unvollständig oder unpassend sein.
(2) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung KI-generierter Ausgaben. Der Kunde ist verpflichtet, vor geschäftserheblicher Verwendung (z.B. öffentliche Antworten, Bestellungen, verbindliche Auskünfte) eine eigene Prüfung vorzunehmen.
(1) Bestimmte Funktionen setzen die Anbindung an Dienste Dritter voraus (z.B. Meta/Instagram/WhatsApp, Google Business Profile, KI-Anbieter, Kassensysteme). Für deren Verfügbarkeit, Änderungen, Sperrungen, Richtlinien-Entscheidungen, Freigaben (z.B. API-Reviews) oder Gebühren übernimmt der Anbieter keine Verantwortung.
(2) Fällt ein Dritt-Dienst aus, ändert seine Bedingungen oder verweigert/entzieht er Zugriffe, kann dies die Nutzbarkeit einzelner Funktionen einschränken, ohne dass hierin ein Mangel der Plattform liegt.
(3) Soweit der Kunde eigene Zugänge/API-Schlüssel hinterlegt, trägt er die damit verbundenen Kosten und die Einhaltung der jeweiligen Drittanbieter-Bedingungen selbst.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung vereinbarten Preise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Etwaige einmalige Einrichtungsgebühren werden gesondert ausgewiesen.
(2) Laufende Entgelte sind im Voraus für die jeweilige Abrechnungsperiode fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang nach Ankündigung zu sperren; gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
(1) Der Vertrag läuft auf die vereinbarte Laufzeit; mangels abweichender Vereinbarung ist er mit der vereinbarten Frist zum Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode kündbar.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen § 4 vor.
(3) Nach Vertragsende werden die Kundendaten nach Maßgabe des AVV und der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht.
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten, höhere Gewalt sowie Störungen bei Dritt-Diensten/Infrastruktur können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung sowie dem AVV. Beim Einsatz von KI-Diensten kann eine Verarbeitung auch außerhalb der EU erfolgen; hierüber informiert die Datenschutzerklärung.
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Plattform im vertragsgemäßen Umfang ein.
(2) An den vom Kunden eingestellten Inhalten erwirbt der Anbieter nur die zur Leistungserbringung erforderlichen Nutzungsrechte.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(4) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus rechtswidriger Nutzung durch den Kunden (§ 4), aus fehlerhaften KI-Ausgaben (§ 5) oder aus dem Ausfall/der Sperrung von Dritt-Diensten (§ 6) resultieren.
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern. Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt; sie gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen widerspricht. Auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit zulässig – [SITZ DES ANBIETERS].
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Dieser Text ist ein Entwurf und ersetzt keine Rechtsberatung. Bitte vor Verwendung anwaltlich prüfen lassen. Platzhalter in [ECKIGEN KLAMMERN] sind durch deine Angaben zu ersetzen.
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